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Die Wallfahrtskirche von Monteortone di Abano
Santuario Madonna della Salute di Monteortone - Abano

In den Colli Euganei steht eine Wallfahrtskirche, die seit mehr als 500 Jahren von der Bevölkerung der Umgebung besucht und verehrt wird. Sie heißt Madonna della Salute von Monteortone. Diese Wallfahrtskirchen, ein Kunstwerk und zugleich ein Zeichen des Glaubens, weiht diesen schönen Flecken Venetiens der Muttergottes.

Die Geschichte von Monteortone hängt eng mit den Heilquellen von Abano Terme zusammen, die schon zur Römerzeit bekannt waren. Während der Völkerwanderung wurden die Thermen völlig zerstört. Die bekanntesten hat man viel später wiederhergestellt und sie wurden bald wieder gerne als "Wallfahrtsorte der Genesung" aufgesucht. So kamen auch nach Monteortone, der kleinen Fraktion von Abano Terme, Gäste, de Arbeit und Wohlstand brachten.

Chiostro del Santuario di Monteortone
Chiostro del Santuario di Monteortone

Die Geschichte des Pietro Falco, einem Krieger, und des Wunders von Monteortone.
Da seine Glieder wegen zahlreicher Verwundungen an Beweglichkeit verloren hatten, kam er auf den Rat seiner Freunde und Ärzte nach Monteortone. Dort sollte er, wenn auch nicht vollkommen Heilung, so doch wenigstens Erholung finden.

Der gottesfürchtige Mann hatte schon öfters während der Kriegszüge den besonderen Schutz Gottes erfahren, denn mehr als einmal war er wie durch ein Wunder vom Tode gerettet worden. Deshalb pflegte er sich in das Wäldchen am Fuße des Mons Rotundus, der wahrscheinlich dem Dorf Monteortone den Namen gegeben hat, zurückzuziehen, um dort zu beten. Die Kur hatte keinen Erfolg, aber Pietro Falco wollte seine Hoffnung nicht aufgeben. In seine tiefen Glauben wandte er sich an Gott um Hilfe.

Santuario della Madonna della Salute Monteortone di Abano (1428-1435)
Santuario della Madonna della Salute Monteortone di Abano (1428-1435)

Im Wald floß an einem verborgenen Platz eine Quelle, die vom Volke nicht beachtet wurde. Als sich Pietro Falco wieder einmal dorthin zum Gebete zurückzog, hatte er eine Erscheinung. Eine Wolke bedeckte den Wald und es erschien ihm die lichte Gestalt der Jungfrau Maria. Sie sprach folgende Worte:

"Geh und wasche dich in dieser meiner Quelle, so wirst Du Deine Gesundheit wiedererlangen. Sobald du gesund bist, suche am Grund des Wassers, dort wirst du zwischen Steinen ein Bild mit einer Darstellung von mir finden. Zeige allen dieses Bild und zeige, daß Du geheilt wurdest. erkläre, daß dieses Wäldchen unter meinem Schutz steht, und daß ich wünsche, daß mein Sohn und ich in Zukunft hier verehrt werden. Zum Beweis dafür, daß Du die Wahrheit sprichst, sollst Du einen Ölzweig von diesem Hügel mitnehmen. er soll ein Zeichen des Friedens für die Menschen von Padua sein und ein Zeichen der Versöhnung mit Gott. Auf mein Gebet hin wird er ihnen ihre Fehler vergeben und sie von der gegenwärtigen Plage (der Pest) befreien. Nimm auch einen Eichenzweig als Zeichen, daß ich diesem Ort auf ewig Schutz gewähren will. Wenn Du den Eichenzweig um das Haupt legst, wird er verdorren und er wird wieder grünen, sobald du damit deine Seite berührst. Der Ölzweig wird verdorren, wenn Du Deine Seite berührst und wieder grünen, sobald du damit dein Haupt bekränzest."

Pietro Falco gehorchte und im Bad gewannen seine Glieder ihre Kraft und Beweglichkeit wieder. da erinnerte er sich an das Versprechen der Muttergottes. Er suchte zwischen den Steinen der Quelle und fand zu seiner Verwunderung ein Bild, das trotz des Thermalwasser unbeschädigt geblieben war. Es stellte Maria in mütterlicher Haltung zwischen dem Hl. Christophorus und dem Hl. Antonius dar. Dies geschah im Mai 1428.

Fresko von Jacopo da Montagnana (1440-1504) "La Madonna col Bambino"
Fresko von Jacopo da Montagnana (1440-1504) "La Madonna col Bambino"

Agenda der Wallfahrtskirche

1428 Mai - Erscheinung und wunderbare Heilung. Im September wird der Bau der Kirche begonnen.
1434 Gründung der Ordensgesellschaft des Augustinerordens der Hl. Jungfrau von Monteortone.
1435 Am 28. August wird die Kirche Eingeweiht.
1441 Feuersbrunst in der Kirche
1495 Am 28. August Wiedereröffnung der Kirche nach einer umfangreichen Renovierung, Restaurierung und Verschönerung.
1637 Jahr der großen Pest. In der Folge werden während der Epidemien die Wände mit Kalk überstrichen und dabei die wertvollen Fresken stark beschädigt.
1810 Napoleon läßt den Orden aufheben und die Kirchengüter einziehen. Aus der Kirche werden wertvolle Kunstschätze entfernt. Don Giuseppe Erle (gest. 1855) öffnet die Kirche wieder für den Gottesdienst. Durch Diebstahl und Verwahrlosung ist sie stark beschädigt. Er sorgt dafür, daß ein Seelsorger am Ort leben kann. Don Andrea Bazzarin läßt im Innern der Kirche nennenswerte Restaurierungsarbeiten durchführen und fördert die Verehrung der Muttergottes von Monteortone.
1886 Jahr der Cholera. Die Stadt Padua veranstaltet eine große Wallfahrt zur Muttergottes von Monteortone zum Dank für den Schutz, den die Bevölkerung während der Epidemie angedeihen ließ.
1951 In diesem Jahr wird die Fassade restauriert, 1956 die Fresken von Jacopo da Montagnana aufgedeckt, 1957 mußte dennoch die Kirche wegen Baufälligkeit geschlossen werden. Restaurierungs- und Renovierungsarbeiten bis 1964, doch 1973 mußte die Kirche wieder wegen Baufälligkeit geschlossen werden. Die Renovierungsarbeiten wurden vom November 1974 bis zum April 1976 ausgeführt.
1976 Am 11. April wird die Kirche wieder eröffnet. Am 5. Juni feierliche Konzelebration mit dem Bischof von Padua unter dem Beisein der Obrigkeit des Orts.

Quelle: "Die Wallfahrtskirche von Monteortone" von Gianfranco Ambrosini. Erhältlich bei Don Antonio Garbin für 3.000 Lire.

Nach der vollständigen Renovierung und Restaurierung bis 1976 werden immer wieder großartige Konzerte in der Kirche aufgeführt
Informationen

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